Paul-und Paula-Ufer

Ausgestaltung des Bebauungsplans Ostkreuz

Vieles spricht dafür, das am Paul- und Paula-Ufer nicht alles so gebaut wird, wie es der Bebauungsplan vorsieht. Im Zuge der Bauantragsverfahren können Ausnahmen und Befreiungen erteilt werden. Ich habe auf Grundlage der Diskussionen drei Änderungsbereiche herausgearbeitet.

Baumassenstudie als PDF

 

 

Vor dem Beschluss des Bebauungsplans

Die Initiativen rund ums Ostkreuz haben die Unterstützung dieser Forderungen am 18.06.2019 beschlossen.

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Machbarkeitsstudie Paul-und Paula-Ufer, Rummelsburger Buchtbplan-web

 

Aktuell: Trotz eindrucksvoller Proteste wird nun leider der alte Bebauungsplan festgesetzt und der Verkauf der landeseigenen Flächen besiegelt.

  • Der historische Bestand an der Hauptstraße wird abgerissen
  • die vorhandene Kita muss wegen der geplanten Neubauten vom Wasser weg erweitert werden und verdrängt die beliebte Sportanlage
  • Das “Wasserhaus” Coral World wird große Teile des Parks in Anspruch nehmen
  • es entsteht ein autogerechtes Quartier, die Gebäude rutschen wegen der Straßen zu nah ans Ufer
  • die sozialen Nutzungen für Kinder und Jugendliche (Schule, Jugendtreff, Kita, Sportanlage) werden an den östlichen Rand der Bucht verdrängt, wo sie wahrscheinlich nicht so gut angenommen werden

 

Die Alternativplanung

 

Paul-und-Paula-Ufer-webAus Anlass der drohenden Festsetzung des Bebauungsplans XVII-4, was die Verkäufe der landeseigenen Grundstücke für Luxuswohnungen und eine “Coral World” besiegeln würde, habe ich exemplarisch die aktuellen Bedarfe in ein städtebauliches Gesamtensemble zusammengefügt.

Die Bevölkerungsentwicklung erfordert heute eine Umplanung zur Schaffung sozialer Infrastruktur – ein Schulstandort ist zu kreieren und die vorhandene Kita sinnvoll zu erweitern. Zudem geht es darum, den historischen Bestand zu sichern und mehr preiswerte Wohnungen als bisher geplant zu bauen. Deshalb muss der Verkauf der landeseigenen Grundstücke für Luxuswohnungen gestoppt werden.

Das Netzwerk “Initiativen rund ums Ostkreuz” unterstützt meinen alternativen Vorschlag zur Entwicklung des Paul-und Paula-Ufers. Schon 2012 haben wir zusammen wesentliche Planänderungen erreicht: Die vier Punkthäuser, die am Ufer parallel zur Kynaststraße geplant waren, entfiehlen und das alte Pumpenhaus sowie wesentlich mehr Freiflächen am Ufer sind gesichert worden. Zudem sind die nördlichen Zeilengebäude etwas gekürzt worden und ragen nicht mehr spitz zum Ufer hin.

Gemeinsam bringen wir uns nun wieder in die Diskussion ein und haben eine schöne Perspektive für das Paul-und-Paula-Ufer im Gepäck. Wir kooperieren dabei mit der Initiative “Bucht für alle”, die aufbauend auf unseren Planungsvorschlag einen etwas weitergehenden und sehr schönen Entwurf veröffentlicht haben.

Als PDF (1MB) HIER