Checkpoint Charlie

Machbarkeitsstudie Checkpoint Charlie 2018

 

CheckpointDie geschichtsträchtigen Grundstücke am Checkpoint Charlie werden offenbar doch nicht an die Trockland GmbH verkauft. Zumindest soll das geplante “Hard-Rock-Hotel” wesentlich kleiner ausfallen und das Museum auf einem eigenen Grundstück entstehen. Auf dem östlichen Grundstück ist kein Hochhaus mehr nötig, meine Variante 1 mit einer Geschossfläche von 17.000 m² ist neue Zielvorstellung der Senatsverwaltung. Nun könnte das Land Berlin die Grundstücke wieder zurückkaufen – allerdings durch eine hohe Grundschuld für ein Vielfaches des damaligen Verkaufspreises. Vielleicht lässt sich Trockland auch auf die geänderten Zielvorgaben ein und bleibt im Rennen.

Seit Mai 2018 unterstütze ich die Gruppe von Fachkritikern, die ein zentrales Positionspapier in den Umlauf gebracht haben, mit meiner Machbarkeitsstudie. Im Resultat hat sich mein Vorschlag zur städtebaulichen Anordnung voll durchgesetzt. Das ist ein gutes Ergebnis.

Wozu es wohl noch eine längere Diskussion benötigt ist die Umgestaltung der Friedrichstraße als Fußgängerzone, zwischen der Schützenstraße und Kochstraße. Und noch mehr Mut erfordert die Entscheidung auf der verkehrsberuhigten Friedrichstraße den ursprünglichen DDR-Grenzturm als Aussichtspunkt und andere Grenzelemente wieder entstehen zu lassen, sodass im Gegenüber mit dem US-Checkpoint die ehemalige Konfrontation räumlich erlebbar wird.

Die Platzbereiche und Fußgängerzonen würden den Checkpoint Charlie auch für Berlinerinnen und Berliner wieder attraktiv machen, weil neue Aufenthaltsqualität entstehen würde, die es in Berlin viel zu wenig gibt – autofreie Bereiche.

Meine Machbarkeitsstudie (Mai/Juni 2018) auf Grundlage des Grundstücksverkaufs an die Trockland GmbH und deren planerischen Zielvorgaben

Als PDF (2 MB) HIER