Spreeufer

Planungsrevision Spreeufer – Köpenicker Straße 11-14

Koepi-seite-1-webIm Bebauungsplanverfahren 2-35 wurde bisher nicht viel Rücksicht auf den 2008 stattgefundenen Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” genommen. Damals wurden 50 Meter Abstand von Neubauten zum Flussufer beschlossen, die geplanten Gebäude auf den Grundstücken der Firmen Zapf und Tengelmann reichen teilweise jedoch bis fast ans Wasser.

Jetzt sollen in einem neuen Anlauf wenigstens die bezirklichen Planungsleitlinien, die eine Baufreiheit von 30 Metern zum Spreeufer vorsehen, umgesetzt werden. Um dies zu unterstützen habe ich in einer Machbarkeitsstudie aufgezeigt, dass der vergrößerte Uferabstand mehr räumliche Qualität bringt und die bauliche Nutzung nur unwesentlich schmälert.

Dazu gibt es aktuell BVV-Anträge der PARTEI. Hier hat sich ein realpolitischer Flügel herausgearbeitet, der maßgeblich die ehemaligen Piraten umfasst. Unter dem Tital “Planungsrevision Spreeufer” soll nun etwas Urbanität am Kreuzberg Ufer gerettet werden, bevor es zu spät ist. Das Bebauungsplanverfahren 2-35 ist kurz vor der Phase der öffentlichen Auslegung.

Antrag zum Tengelmann-Grundstück
Antrag zum Zapf-Gelände
Antrag zur Heeresbäckerei

Die nächste Befassung mit den Anträgen ist im Ausschuss für Stadtentwicklung am 6. März 2019.
Die Sitzung findet ab 18 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Yorckstr. 4-11 statt. Gäste haben Rederecht!

Als PDF HIER

 

 

Planung Heeresbäckerei

Im Antrag ist die planungsrechtliche Situation beschrieben: Antrag zur Heeresbäckerei
Das geplante Gebäude mit den roten Doppelpfeilmarkierungen soll entfallen.

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Viktoriaspeicher-Areal an der Schillingbrückevom-wasser-web

 

Ausgelöst durch den Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” und den anschließenden Ideenaufruf Kreuzberger Ufer plane ich an einer optimalen städtebaulichen Figur auf diesem großen Grundstück. Auf Grund der großen Grundstückstiefe (ca. 135 Meter) lässt sich hier der Bürgerentscheid mit seinem 50-Meter-Freiraum zum Ufer umsetzen. Die offenen Spangen mit eingeschobenen Torhäusern und drei Punkthäusern folgen dem Planungsziel, für alle Räume einen Spreebezug herzustellen und gleichzeitig den bebaubaren Teil des Grundstücks optimal zu nutzen. Damit kann ein Uferpark entstehen, der auf der Kreuzberger Seite bislang fehlt.

Als PDF hier

 

Der Katalog zum “Ideenaufruf Kreuzberger Ufer” 2011