Alternativplanungen aktuell

Machbarkeitsstudie Bockbrauerei Berlin-Kreuzberg
Planungsstudie Blücherstraße 26

Alternativplanungen für die Nachverdichtungen der WBM in Friedrichshain-West

Entwurf Kulturpromenade RAW-Ensemble 2016
Alternativplanung Dragoner-Areal – Berlin-Kreuzberg 2014
Alternativplanung Freudenberg-Areal – Berlin-Friedrichshain 2012-13
Alternativplanung Viktoriaspeicher – Spreeufer Berlin-Kreuzberg 2011
Alternativplanung Zapf-Gelände – Berlin Kreuzberg 2011
Coffeeshop am Görlitzer Park

 


Machbarkeitsstudie Bockbrauerei Berlin-Kreuzberg

PDF HIER

 

 


 Alternativplanung Blücherstr. 26 / 26a, Berlin-Kreuzberg

PDF HIER

 

Die Situation und Planung von Clarke&Kuhn / Klinkenberg Architekten

Blücherstraße in Kreuzberg – gründlicher kann man ein Grundstück nicht verbauen! Die Sozialträger Vita e.V. und Juwo gGmbH wollen über 60 Bäume fällen lassen, weil einer der Baukörper mitten in den großen Garten geplant ist. Die BVV hat das in Folge eines Einwohnerantrags (1.800 Unterschriften) abgelehnt, das Bezirksamt will sich jedoch einer Erpressung beugen: Die Sozialträger drohen mit Schadensersatzklage und Grundstücksverkauf. Das geht garnicht! Weitere Infos: http://kiezerhalten.blogspot.de/
Dabei gäbe es Lösungen, wie die parkartige Grünanlage erhalten werden kann. Ich habe dazu einen Vorschlag entwickelt.

 


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Alternativplanungen für die Nachverdichtungen der WBM in Friedrichshain-West

 

Da es offenbar kein konkurrierendes Verfahren für die städtebauliche Lösungsfindung der Nachverdichtung der
WBM geben soll, sehe ich alle Interessierten aufgerufen, sich mit Vorschlägen und Ideen an der Debatte zu beteiligen.
Mein Beitrag dazu ist hier skizziert. (Als PDF, 27 Seiten, 14 MB HIER)

 


 

 

 

  • Entwurf Kulturpromenade RAW 2016

Als PDF HIER

Das RAW-Ensemble darf weder dem Wohnungsbaudruck noch einer Stimmungslage der “Kriminalitätsprävention durch Stilllegung” geopfert werden. Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Bezirk – für Kunst, Kultur, Sport, Flanieren, Experimentieren, Arbeitsstätten und Vergnügen.

Mein Entwicklungskonzept geht von einer räumlichen Qualifizierung des Areals unter Wahrung des experimentellen Charakters der Nutzungen aus. Die Leitidee ist die Stärkung des Ost-West-Durchgangs durch neue, attraktive Zugänge an der Warschauer Straße und an der Modersohnbrücke hin zu einer “Kulturpromenade”. Hier entstünde die erste Fußgängerzone in Friedrichshain. Es ist absehbar, dass sich die Besucherströme von der Revaler Straße auf das Areal verlagern – für die AnwohnerInnen der Revaler Straße wäre das eine große Entlastung.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Gewaltverbrechen rund um das RAW-Gelände bietet dieses Konzept eine “Flucht nach vorne” – mehr Offenheit und Qualität bedeutet mehr soziale Kontrolle und weniger Kriminalität.

Zur dauerhaften Sicherung der urbanen Qualität braucht es einen qualifizierten Bebauungsplan, in dem Bestandsgebäude mit der Kultur/Sportnutzung eng umrissen festgesetzt sind, öffentliches Wegerecht gesichert wird und Neubauflächen exakt ausgewiesen sind. Das Ensemble soll mit einer Erhaltungssatzung unter Schutz gestellt werden. Um die Eigentümer zu entlasten, soll die zentrale Grünfläche aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) mitfinanziert werden. Die ständig wachsende Einwohnerdichte in Friedrichshain macht die Schaffung einer neuen Grünfläche notwendig.

 


 

 

Alternativplanung Dragoner-Areal – Berlin-Kreuzberg (seit 2014)

 

“URBANES QUARTIER DRAGONER-AREAL

Als PDF (2 MB) HIER

Seit Juni 2014 arbeite ich an einer Alternativplanung zu diesem großen Gelände am Rathaus Kreuzberg. Meine Planung war der zentrale Bestandteil des Gebots einer Bietergruppe im Verkaufsverfahren der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA).
Der Verkauf an einen Investor ist abgewendet und eine Übertragung des Grundstücks an das Land Berlin ist vollzogen. Hier sollten die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und sozial orientierte Genossenschaften den Auftrag zur Entwicklung einer urbanen Mischung aus bezahlbarem Wohnraum, kiezverträglichem Gewerbe und Kultur/Soziales bekommen. Ich bin davon überzeugt, dass sich mein Planungsvorschlag ausgezeichnet dafür eignet.

 

Welche sonstigen Planungsansätze gibt es bereits?

Eine sehr gelunge Übersicht findet auf der Webseite des Upstall e.V. HIER

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 Alternativplanung Freudenberg-Areal, Berlin-Friedrichshain 2012-13

 

Freudenberg-Areal-Modell-1Diese Planung ist ein Resultat der Arbeit der Ideenwerkstatt Freudenberg-Areal, für die ich die Visualisierung gemacht habe. Aus den einfachen Strukturdarstellungen (rechtes Bild) habe ich die untenstehenden Detailierungen erstellt.

Erläuterungstext

Die hier vorgeschlagene Planungsvariante greift die Baumasse des Aufstellungs-beschlusses von 2010 auf, rund 42.000 qm. Sie wird städtischer verdichtet und besser angeordnet als im Wettbewerb und schafft so den dringend benötigten Grün- und Freiraum. Dadurch sind die rund 900 Neueinwohner mit über 6 qm/EW Grünflächen gemäß den Richtlinien versorgt. Zudem gibt es ein großes Freiflächenpotential für Jugendsport, Treffpunkte und Platzsituationen.
Die große Grünfläche ist entlang der Boxhagener Straße angeordnet. Die Lärmproblematik wird zugunsten einer gut besonnten Weitläufigkeit und großen öffentlichen Präsenz in Kauf genommen. Die Grünfläche kann schallreduzierend straßenseitig gefasst werden. Das neue Quartier soll ein neues Kiezzentrum und keine Schlafstadt werden – kein Lückenfüller mit Durchwegung, sondern ein Ort, auf den sich die lange abgeschnittenen Nord- und Südbereiche beziehen. Die neuen Aufenthaltsqualitäten werden die übernutzten Plätze der umliegenden Kieze entlasten.
Das Wohnen verfügt über große nutzbare und ruhige Innenfreibereiche. Zudem sind sehr viele Wohnungen nach Süden zur Grünfläche orientiert. In den Sockelbereichen gibt es viele öffentliche Angebote mit Aufenthaltsqualität – in bester besonnter Südlage und autofrei zur Grünanlage hin. Eine vergleichbare Situation gibt es in Friedrichshain bislang nicht und nur hier ist die Chance dazu gegeben.
Der Baukörper entlang der Holteistraße lässt zur Boxhagener Straße einen Abstand für angenehmes Wohnen hinter dem bestehenden großen Baumbestand, dem „Wäldchen“. Die Straßenkreuzung wird räumlich nicht weiter eingeengt.
Die Kita mit rund 100 Plätzen an der Weserstraße erfüllt alle Anforderungen. Sie ist Teil eines Gebäudekomplexes, der sich an der Flucht der Jessnerstraße orientiert. Wesentlicher Bestandteil ist das Stadtteilzentrum mit Bürgersaal. Die geforderte Nord-Süd-Wegebeziehung wird ausgezeichnet umgesetzt.
Schreibfederpassage
Die Planung der Schreibfederpassage wird im Bereich der Boxhagener Straße auf eine gewerblich genutzte Brandwandbebauung beschränkt. Damit bleibt das Baudenkmal sichtbar und der Platz- und Freibereich bleibt erhalten, auch wenn die Fläche zum Teil Parkplatz bleibt. Auf dem Grundstücksteil an der Weserstraße ist Entwicklungspotential für rund 60 Wohnungen. Der entstehende Bedarf öffentlicher Spielplatzfläche wird dem Freudenberg-Spielplatz zu einem gemeinsamen Bereich angefügt.

Kennzahlen

  • 7.350 m² überbaute Fläche
  • 42.000 m² Geschossfläche bei 6 Geschossen (ohne Kita), davon 30.000 m² Wohnraum, 12.000 m² Gewebe und andere öffentliche Nutzungen
  • ca. 300 Wohnungen für 900 Neueinwohner
  • Stadtteilzentrum 1.300 m²
  • öffentliche Grünfläche 5.700 m² (6,3 m²/Einw.)
  • öffentlicher Spielplatz 950 m² (+ 170 m² aus Schreibfederpassage),
    Gesamt 1.120 m²
  • Kitagrundstück: 2.065 m²
  • Kitagebäude: 1.150 m²
  • Stadtplatz- und Verkehrsflächen 5.970 m²
  • Schreibfederpassage: 2.560 m² Gewerbe, 5.740 m² Wohnen, ca. 58 Wohnungen

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Übersicht von Süden (Boxhagener Straße)

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Übersicht von Südwest

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Übersicht von Nordost (Weserstraße)

Warum diese Alternativplanung?

Dem gegenüber steht das Projekt der Bauwert Investment Group, die auf dem 2,6 ha großen Grundstück die fast doppelte Baumasse unterbringen will. Damit kann man zwar eine Menge Geld einstreichen, jedoch ist das weder für den Bezirk noch sonst irgendwie sinnvoll. Informationen: http://block74.traveplatz-berlin.de/

 


Alternativplanung Viktoriaspeicher – Spreeufer Berlin-Kreuzberg 2011

Beitrag zum “Ideenaufruf Kreuzberger Ufer” 2011 (Katalog HIER)
Die Planung als PDF zum Download

Hier wird es bald eine wesentliche Überarbeitung geben.

 

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cropped-front.jpgÜbersicht von Süden (Spree)

strÜbersicht von Norden (Köpenicker Straße)

Mit seinem großen Grundstück an der Spree (Eigentümer: BEHALA) kann das Land Berlin eine modellhafte Entwicklung betreiben und den Bürgerentscheid „Spreeufer für alle!“ umsetzen. Hier wäre der richtige Ort, um neuen qualitätsvollen und preiswerten Wohn-, Gewerbe- und Kulturraum mit einem hohen Freiflächenanteil am Wasser zu schaffen. Die Entwicklung soll maßgeblich von städtischen Wohnungsbaugesellschaften getragen werden.

Kernzahlen der Alternativplanung: Bruttogeschossfläche: 59.500 m², GFZ: 1,9 (Baufläche 31.100m² vom Gesamtgrundstück 41.200 m²). Davon rund 27.200 m² Wohnungen (ca. 300), 3.800 m² Einzelhandel, 5.060 m² Gewerbe und soziale Dienstleistungen, 21.000 m² Bruttogeschossfläche rund um und inklusive Viktoriaspeicher.

Die begehbare Kranbahn definiert als »Roter Faden« eine Grenze zwischen Geschossbau und Freiflächennutzung mit Pavillons. Entlang der Köpenicker Straße entstehen drei kompakte Einheiten für Wohnen, Gewerbe und soziale/kulturelle Einrichtungen. Die geschlossenen Innenhöfe sind Ruhebereiche, gewohnt wird nach außen. Zum Spreeufer halten die Geschossbauten einen Abstand von rund 90 Metern.

Rund um den Viktoriaspeicher entsteht ein Ensemble für sozialkreatives Gewerbe, Kultur und Bildungseinrichtungen. Der Viktoriaspeicher soll ein Stadtteilzentrum für Initiativenbüros, Künstlerateliers, Werkstätten, Kulturstätten werden. Freiflächennutzungen: Grünzonen mit Hochbeeten, Sportanlagen, die Uferpromenade mit einem gastronomischen Zentrum, der Tiefkai mit zwei Abgängen, Konzert/Theaterbühne am Viktoriaspeicher.

Im westlichen Pavillon befindet sich eine Kindertagesstätte mit Wasserplansche, Spielgeräten und einem sanften Grashügel zur Brücke hin. Der mittlere Pavillon beherbergt eine Jugendeinrichtung und eine Bibliothek. Der Pavillon am Viktoriaspeicher wird gastronomisch und kulturell genutzt.
Das Planungsverfahren soll eine auflergewöhnliche Bürgerbeteiligung erfahren und zukünftige Bewohner und Interessierte an der Gestaltung teilhaben lassen.

Empfehlung an die Entscheider:

Das bisherige Planungsziel, alle Wohnungen mit einem Spreeblick auszustatten führt aus den zurückliegenden Erfahrungen zur Verbauung des Grundstücks mit Kamm-bzw. Riegelsystemen. Es steht an zu überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, entlang der Köpenicker Straße in geschlossener Bauweise eine hohe bauliche Nutzung vorzusehen und dafür am Spreeufer eine größere Freifläche zu erzeugen. Die wenigen Wohnungen ohne Spreeblick haben duch die Nähe zum Wasser eine ausreichende Lagegunst.

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Warum diese Alternativplanung?

2014 hatte eine “Schimmang Spreepark GmbH” die unten aufgeführte Planung vorgestellt. Beispielhaft wird hier die Begierlichkeit aufgezeigt, möglichst nah und teuer am Spreeufer bauen zu wollen. Das schöne Grundstück würde dadurch sinnlos zerstückelt.

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Alternativplanung Zapf-Gelände – Berlin Kreuzberg 2011

Beitrag zum “Ideenaufruf Kreuzberger Ufer” 2011 (PDF zum Download)

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Warum diese Alternativplanung?

Die Eigentümer möchten das Grundstück mit Baurecht verkaufen, weil damit am meisten Geld einzustreichen ist. Leider ist die Ideenfindung etwas dünn ausgefallen und herausgekommen ist etwas, das am 06.11.2013 dem Planungsausschuss vorgestellt wurde (Modellfoto). Auf dieser Grundlage läuft seitdem das Bebauungsplanverfahren.

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Coffeeshop am Görlitzer Park

…und dann noch ein kleines Späßchen in Sachen “Coffeeshop” am Görlitzer Park. Ausgangspunkt ist die Frage, ob mehr Polizeipräsenz hilft oder die Legalisierung des Hanfverkaufs. Ich würde meinen Betonschalen-Pavillon ganz klar vorziehen!

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© Carsten Joost

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