Aktuell: Werkstattverfahren Viktoriaspeicher 2026
Das Projekt der WBM Viktoriaspeicher befindet sich im Bereich des Bürgerentscheids “Spreeufer für alle!”. Darin wurde mit großer Mehrheit für einen Abstand zukünftiger Geschossbauten zum Spreeufer von 50 Metern und der Verzicht auf Hochhäuser abgestimmt.
2026 wurden fünf Büros beauftragt und 122.000 m² BGF mit über 1.000 Wohnungen das Ziel. Dieses Planungsziel ist mit dem Bürgerentscheid nicht vereinbar und ohne Hochhäuser kaum möglich. Hochhäuser verschatten den Bereich aber maximal und schaden der Umwelt und der Urbanität des Ensembles. Deshalb wurden sie im Bürgerentscheid abgelehnt.
Vier Entwürfe in der ersten Präsentation (im Netz kursierende Aufnahmen trotz Fotoverbot bei Vorstellung)
Das Grundstück eignet sich mit seiner großen Tiefe für eine vorbildliche Umsetzung des manifestierten Bürgerwillens. Gerade auf der Kreuzberger Seite entscheidet der Uferabstand über die Aufenthaltsqualität am Wasser: Besonntes Ufer oder Dauerverschattung.
Glücklicherweise hat sich der Entwurf mit den größten Freiflächen am Spreeufer durchgesetzt: https://www.behlesjochimsen.de/de/projekte/quartier-am-viktoriaspeicher-berlin-136/
Um die geplante Baumasse auf ein stadtverträgliches Maß und dem Bürgerentscheid gemäß anzupassen muss auf das Hochhaus verzichtet werden! Der an das Spreeufer heranreichende Baublock gehört in seiner Dimension ebenfalls in Frage gestellt.
Alternative: Uferpark + 80.000 m² BGF mit 800 Wohnungen
Die Planungsagentur hat aus dem Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” heraus eine Planungsvariante entwickelt, die einen 50 Meter breiten Uferpark umsetzt. Dabei werden 80.000 m² BGF mit 800 Wohnungen aufgezeigt, was völlig ausreichend und gut dimensioniert erscheint.
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Variante 2019
Den Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” umsetzen!
- Machbarkeitsstudie Planungsagentur Berlin / Klinkenberg Architekten 2019
Eine Schule + viel Gewerbe + 500 Wohnungen und 200 Studi-Appartments + eine Kita und ein riesiger Uferpark!
Ausgelöst durch den Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” und den anschließenden Ideenaufruf Kreuzberger Ufer plane ich an einer optimalen städtebaulichen Figur auf diesem großen Grundstück. Auf Grund der großen Grundstückstiefe (ca. 135 Meter) lässt sich hier der Bürgerentscheid mit seinem 50-Meter-Freiraum zum Ufer umsetzen. Die offenen Spangen mit eingeschobenen Torhäusern und drei Punkthäusern folgen dem Planungsziel, für alle Räume einen Spreebezug herzustellen und gleichzeitig den bebaubaren Teil des Grundstücks optimal und intensiv zu nutzen. Hier sind rund 76.000 m² BGF aufgezeigt, was eine angemessene Nutzung darstellt. Damit kann ein Uferpark entstehen, der auf der Kreuzberger Seite bislang fehlt.
Zum PDF-Inhalt springenVariante 2011
Beitrag zum “Ideenaufruf Kreuzberger Ufer” 2011 (Katalog HIER)
Auf diesem Grundstück soll der Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” umgesetzt werden.
Übersicht von Norden (Köpenicker Straße)
Mit seinem großen Grundstück an der Spree (Eigentümer: BEHALA) kann das Land Berlin eine modellhafte Entwicklung betreiben und den Bürgerentscheid „Spreeufer für alle!“ umsetzen. Hier wäre der richtige Ort, um neuen qualitätsvollen und preiswerten Wohn-, Gewerbe- und Kulturraum mit einem hohen Freiflächenanteil am Wasser zu schaffen. Die Entwicklung soll maßgeblich von städtischen Wohnungsbaugesellschaften getragen werden.
Kernzahlen der Alternativplanung: Bruttogeschossfläche: 59.500 m², GFZ: 1,9 (Baufläche 31.100m² vom Gesamtgrundstück 41.200 m²). Davon rund 27.200 m² Wohnungen (ca. 300), 3.800 m² Einzelhandel, 5.060 m² Gewerbe und soziale Dienstleistungen, 21.000 m² Bruttogeschossfläche rund um und inklusive Viktoriaspeicher.
Die begehbare Kranbahn definiert als »Roter Faden« eine Grenze zwischen Geschossbau und Freiflächennutzung mit Pavillons. Entlang der Köpenicker Straße entstehen drei kompakte Einheiten für Wohnen, Gewerbe und soziale/kulturelle Einrichtungen. Die geschlossenen Innenhöfe sind Ruhebereiche, gewohnt wird nach außen. Zum Spreeufer halten die Geschossbauten einen Abstand von rund 90 Metern.
Rund um den Viktoriaspeicher entsteht ein Ensemble für sozialkreatives Gewerbe, Kultur und Bildungseinrichtungen. Der Viktoriaspeicher soll ein Stadtteilzentrum für Initiativenbüros, Künstlerateliers, Werkstätten, Kulturstätten werden. Freiflächennutzungen: Grünzonen mit Hochbeeten, Sportanlagen, die Uferpromenade mit einem gastronomischen Zentrum, der Tiefkai mit zwei Abgängen, Konzert/Theaterbühne am Viktoriaspeicher.
Im westlichen Pavillon befindet sich eine Kindertagesstätte mit Wasserplansche, Spielgeräten und einem sanften Grashügel zur Brücke hin. Der mittlere Pavillon beherbergt eine Jugendeinrichtung und eine Bibliothek. Der Pavillon am Viktoriaspeicher wird gastronomisch und kulturell genutzt.
Das Planungsverfahren soll eine auflergewöhnliche Bürgerbeteiligung erfahren und zukünftige Bewohner und Interessierte an der Gestaltung teilhaben lassen.
Ideenaufruf Kreuzberger Ufer 2011
Der Katalog zum “Ideenaufruf Kreuzberger Ufer” 2011





