A 100-Alternative

A 100 HUB webEiner der größten Killer in Sachen Ressoucenverschwendung und Umweltzerstörung in Berlin wäre der Weiterbau der A 100 zum 17. Bauabschnitt (Infos HIER). Ob als sechsspurige Autobahn oder vierspurige Stadtstraße (unten), die sich als Kompromissvariante auftut – mit einem riesigen Aufwand würden die Bezirke auf der geplanten Route durchpflügt, Beton und Stahl in schwindelerregenden Dimension verbaut und hunderte Millionen Euro vergeudet, die zum ökologischen Umbau besser verwendet wären. Und das alles mit dem Resultat, dass dann immer mehr Autos unterwegs sind. Eigentlich steht ja die Verkehrswende weg vom Auto dringend an.

Deshalb soll hier eine Alternative zum Weiterbau entwickelt werden: Die A 100 endet in einem “P&R-MOBILITY HUB Treptower Park”.
Das erste Konzeptblatt dazu hier:

Studie als PDF HIER

In einer weiteren Bearbeitung werde ich einen weiteren Mobility-Hub zwischen den S-Bahnhöfen Sonnenallee und Köllnische Heide aufzeigen. Dieser wäre als Decklung der A 100 visionär, wobei eine der Fahrspuren jeweils direkt in die Parketagen führt. Die A 100 würde dann nur noch zweispurig bis zum nächsten Mobility-Hub am S-Bahnhof Treptower Park verlaufen. Insgesamt könnten dann ca. 5.000 PKW`s zum Umsteigen auf den ÖPNV abgestellt werden.

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Straßenbau-Studie des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg

Aus der Broschüre “Szenarien und Strategien für gewerbliche Potentialflächen in Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin” 2021, Verfasser: Manufacturing Cities/Yellow Z, Beauftragt durch: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abteilung Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport, eigene zusammengestellte Fotos aus der Buchveröffentlichung

Sieht so grüne Verkehrs- und Stadtplanung aus? Eine “Stadtstraße” wird als Kompromiss zur A 100 des 17. Bauabschnitts angeboten.
Vier statt sechs Spuren – der Unterschied zur geplanten A 100 ist nicht sehr groß: Die Trasse bleibt gleich und auch die aufwendige Untertunnelung des Ostkreuzes  und der Neuen Bahnhofstraße soll stattfinden.
Dazu kommt eine bedenkliche Lust am Bauen ohne Rücksicht auf den Bestand im Grünen Bezirk. Sollen sogar Teile der Parkaue geopfert werden und wofür – Logistikzentren mit Schnellstraßenanschluss?
So ganz ernst kann das nicht gemeint sein. Dennoch ist das ein Grund mehr sich für Alternativen dazu einzusetzen. Der Weiterbau der Autobahn – auch als autobahnähnliche Magistrale – soll mit dem P&R-Mobility Hub als Alternative dazu ausgeschlossen werden.

Stadtstraße-web