Spreeufer für alle: Viktoriaspeicher-Areal an der Schillingbrücke

Eine Schule + viel Gewerbe + 500 Wohnungen und 200 Studi-Appartments + eine Kita und ein riesiger Uferpark!

 

Ausgelöst durch den Bürgerentscheid “Spreeufer für alle!” und den anschließenden Ideenaufruf Kreuzberger Ufer plane ich an einer optimalen städtebaulichen Figur auf diesem großen Grundstück. Auf Grund der großen Grundstückstiefe (ca. 135 Meter) lässt sich hier der Bürgerentscheid mit seinem 50-Meter-Freiraum zum Ufer umsetzen. Die offenen Spangen mit eingeschobenen Torhäusern und drei Punkthäusern folgen dem Planungsziel, für alle Räume einen Spreebezug herzustellen und gleichzeitig den bebaubaren Teil des Grundstücks optimal und intensiv zu nutzen. Hier sind rund 76.000 m² BGF aufgezeigt, was eine angemessene Nutzung darstellt. Damit kann ein Uferpark entstehen, der auf der Kreuzberger Seite bislang fehlt.

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Der Katalog zum “Ideenaufruf Kreuzberger Ufer” 2011

Spreepark

Ausgehend von den Protesten gegen die Verbreiterung des Dammweges fordert die Initiative “Freunde des Plänterwalds”, in der ich aktiv bin, eine Reduzierung der Nutzungen auf dem Spreepark. Insbesondere der Ausbau der Werkhalle für große Veranstaltungen erscheint im Landschaftsschutzgebiet fragwürdig. Vielmehr wäre der Rückbau der Werkhalle aus Gründen des Landschaftsschutzes geboten. Es verbleiben ausreichend Veranstaltungsräume z.B. im Eierhäuschen, im Spreepark und in den verbleibenden Werkstattgebäuden.

Nimmt man den ehemaligen Werkstattbereich aus der umzäunten Fläche heraus, vermindert sich die Barrierewirkung zur Spree und es ist kein Brückenbauwerk nötig, das in Verlängerung des Dammwegs über den Spreepark geplant ist. Auch am westlichen Eingang kann durch weniger umzäunte Fläche mehr Qualität entstehen.

Ist es denkbar, dass die Umzäunung des inneren Bereiches nur zur Regulierung dient und nicht um Eintritt zu generieren, wie auf dem Tempelhofer Flugfeld?

Der Plänterwald muss so wenig wie möglich durch Bau-, Besucher- und Lieferverkehr belastet werden. Das geht nur durch eine Reduzierung der Nutzungen. Wie der mögliche Verlauf des Zaunes um den Kernbereich der erhaltenen Anlagen des Spreeparks aussehen könnte, habe ich hier exemplarisch aufgezeigt:

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