Der Hochhaus- und Abriss-Deal von 2019 sollte eigentlich die Soziokultur schützen. Nun wurden die Mieten aber dennoch erhöht, was zu einem Auszug eines relevanten Teils der schützenswerten Mietern führte. Der Deal ist dadurch eigentlich geplatzt. Ein Neustart der Planungen mit angepasster Baumasse und weniger Abriss stünde an.
Was tut der Bezirk?
Der Bezirk feiert als einziger und völlig an den Interessen der Wohnbevölkerung vorbei nach wie vor seinen Deal mit den Eigentümern: Diesen neuen Leuchtturm der Hochhaus-Gentrifizierung, ausgerechnet auf dem RAW-Gelände.
Nun soll sogar Wohnbebauung ermöglicht werden, was dem “Deal” völlig widerspricht und der wertvollen (verbleibenden) Kulturlandschaft sehr schaden wird. Der Eigentümer kann mit den horrenden Baumassen als Büroflächen nichts mehr anfangen, also müssen Wohnungen her. Das war bisher strikt ausgeschlossen. Auch das Entgegenkommen des Bezirks, problematischen Wohnungsbau zu ermöglichen, muss zu einer Neuverhandlung der Baumassen und dem Bestandsschutz führen. Meine Planungsstudie dazu liefert ein tragfähiges Modell einer maximalen baulichen Ergänzung.
Hier die Planung des “Deals”, der vom Bezirk als großen Erfolg mit Vorbildcharakter angesehen wird:
